Get ready to start off

Dies ist der Beginn einer aufregenden Reise die durch ganz Mittelschweden führte.

Der erste Tag

Unser erster Urlaubstag begann für die meisten von uns sehr früh am Morgen. Für mich war es eher spät als früh, da ich am Abend zuvor bei einem Nada Surf Konzert war und dementsprechend einen großen Bogen ums Bett gemacht hatte. Wir trafen uns pünktlich gegen 4.15 Uhr an der Bushaltestelle und eine halbe Stunde später ging es auch schon mit dem Bus nach Berlin/ Schönefeld, wo gegen 8.30 Uhr, nachdem Susi ihren letzten Kaffee getrunken hatte, unser Flieger abhob.

Gegen 10 Uhr landeten wir wohlbehalten am Skavsta Airport und liefen ganz unbeabsichtigt an der Menschenmenge vorbei, die ebenfalls auf den Bus nach Stockholm warteten. Von Stockholm aus ging es mit dem Busunternehmen Swedbus 4 ½ Stunden durch Mittelschweden nach Mora. Diese verbrachten wir abwechselnd mit Essen, Schlafen, Lesen, Landschaft betrachten und Musik hören. Die Landschaft Schwedens ist einfach atemberaubend, vor allem die Weite beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Auch die Schweden an sich sind ein sehr angenehmes Volk, welches einen auch mal ungefragt aus der Klemme hilft.

In Mora wurden wir schon von Susis Freund Jens erwartet, welcher unsere Wanderkarte für den Siljansleden und die dringend benötigte Gaskartusche schon besorgt hatte. Nach einem kurzen Abstecher in sein Hostel, wo wir unsere Wasservorräte auffüllten und einem Einkauf im örtlichen Supermarkt, ging es auf die Suche nachdem Vasaloppsleden, welcher uns zum Siljansleden führen sollte. Den Anfang zu finden gestaltete sich schwieriger als gedacht, selbst die Einheimischen waren uns keine große Hilfe. Irgendwann sind wir dann doch auf den orange markierten Wanderweg gestoßen und gejagt von einem Schwarm Mücken kamen wir sehr rasch voran. Auch die hereinbrechende Dunkelheit war einer schnellen Gangart sehr zuträglich, da es höchste Zeit wurde eine passende Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Kurz bevor es richtig dunkel wurde fanden wir einen Windschutz der an einem Bach lag. Rasch wurde das Zelt aufgebaut, ein Feuer unter erschwerten Bedingungen entzündet, da es mittlerweile regnete und Tee gekocht. Nun liegen wir im Zelt, lauschen dem Regen und harren den Dingen, die die nächsten Tage bringen werden.

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