Es kam alles anders als gedacht!

6. Tag

Es war noch recht früh als ich aufwachte, dennoch waren Susi und Udo schon wach. Unser erster Gang des Tages führte uns noch vor dem Frühstück zur Reception, da wir unseren Aufenthalt um eine Tag verlängern wollten. Bei wollen ist es dann auch letztendlich geblieben, denn diesesmal sorgte nicht unsere Reiselust dafür, dass wir die Stadt verliesen sondern ein ausgebuchtes Hostel. -.-

Was nun? Beim Frühstück wurde Kriegsrat gehalten und wir entschieden uns schon am heutigen Tage nach Stockholm zu reisen und dort zu übernachten. Eigentlich war geplant erst am nächsten Tag nach Stockholm zu fahren, da wir Stockholm schon bei unserem Besuch im Februar ausführlich kennenlernen durften und eine Übernachtung dort recht teuer ist. Also packten wir unsere Rucksäcke und zogen weiter…. zum Bahnhof.

Gegen Mittag trafen wir in Stockholm ein und damit begann eine Odysee, die seinesgleichens sucht. Schon das Wetter, welches uns die letzten beiden Tage mit Sonne verwöhnt hatte, zeigte uns heute die kalte Schulter und lies unablässig große Regentropfen fallen. Also kämpften wir uns in Regenjacken gehüllt und den Rucksäcken auf dem Rücken durch die Menschenmassen in der Hoffnung bald in einem kuschelig warmen und trockenen Hostel zu landen. Das erste Hostel das wir ansteuerte begrüßte uns gleich mit den Worten: „We are overbooked!“, was uns in diesem Moment nicht sonderlich beunruhigte. Auch das zweite „We are overbooked!“ nahmen wir noch gelassen zur Kenntnis, allerdings sollte es auch nicht das letzte bleiben.

Gefühlte 4 Stunden später und unzähligen Hostelabsagen später, waren wir völlig am Boden zerstört und sahen uns schon auf dem Bahnhof übernachten, als Udo die letzte verbliebene Nummer ins Handy tippte und man glaube es kaum das letzte Zimmer ergatterte!!!! Einzigster Wehrmutstropfen: Das Hostel lag am Rand der Stadt. Also schulterten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Hostel. Der Weg schien endlos…. Gegen 16 Uhr hatten wir es dann doch endlich geschafft. Als wir eincheckten wurden wir gefragt ob wir nicht auch Bettwäsche haben wollten, da diese im Preis inbegriffen ist, doch wir verneinten, da wir uns zum einen an unsere Schlafsäcke gewöhnt hatten und zum anderen wäre es ein viel zu großer Aufwand gewesen,das Bett nur wegen einer Nacht zu beziehen. Im Nachhinein frage ich mich ob es nicht klüger gewesen wäre das Angebot anzunehmen, da meine Mutsch den Schlafsack als mufflige Angelegenheit beschrieb und gleich in die Waschmaschine verfrachtete kaum das ich zu Hause war.

Das erste Grundbedürfnis war damit befriedigt und wir konnten uns beruhigt um das Nächste kümmern, denn es plagte uns schon seit geraumer Zeit der große Hunger. Also plünderten wir den nahegelegenen Supermarkt. Danach ging es gut gestärkt auf die Jagd nach Postkarten, welch uns zurück ins Zentrum führte. Komischerweise wurden wir erst in Gamla Stan fündig. Das ganze wurde umso kurioser da uns auf dem Rückweg ständig Souvenirläden über den Weg liefen, die alle Postkarten führten…

Wir waren froh als wir am Abend, nachdem wir der Landung von etlichen Ballons beiwohnen durften  wieder im Hostel waren und ins Bett vielen. Morgen noch und dann gehts wieder ab in die Heimat.

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