Tag 10/11/12: Hello again! Bulgaria 2.0

Am Bahnhof begann wieder das altbekannte Suchspiel. Nur das dieses mal die Gleise dran standen aber weit und breit keine Anzeige zu sehen war von wo wir den nun starten sollten. Also einmal kurz nachgefragt und fündig werden. Der Zug stand dann auch schon bereit und unserer Abteil war mit 3 Leuten und einem Haufen Gepäck schon richtig gut gefüllt. Irgendwie schafften es uns da noch mit reinzuquetschen. Da aber die meistens Abteile für 6 Personen ausgelegt sind, mussten wir auf den letzten Gast nicht lange warten. Zum Glück verringerte sich unsere Anzahl wieder um Einen als die Reservierungen kontrolliert wurden. So konnte eine Liege als Gepäckablage herhalten.

Irgendwie habe ich diese Nacht so gut wir nicht geschlafen! Einerseits war wohl die bevorstehende Passkontrolle dran schuld, schließlich hat man schon allerhand Geschichten gehört, andererseits wegen dem komischen Pärchen wo man sich aus welchen Grund auch immer unwohl fühlte.

Aber irgendwie haben wir es dann doch unbeschadet und ohne irgendwelchen seltsamen Vorkommnisse nach Sofia geschafft.

Nach einem 2km langen Fußmarsch kamen wir dann auch am Hostel Mostel an und wurden herzlichst empfangen. Jeder der in Sofia oder Plovdiv Urlaub machen möchte, sollte hier absteigen. Wir bekamen sogar unsere Wäsche gewaschen! Fast wie bei Mama früher zu Hause ;).

Nach einer notwendigen Grundreinigung unsererseits ging es dann auf Nahrungssuche. Schnell wurden wir fündig. In einem kleinen bulgarischen Restaurant wurde aus einer geplanten kleinen Portion schnell eine große. Pappsatt kullerten wir zurück ins Hostel um uns eine verspätete Mittagsstunde zu gönnen. Auch den restlichen Abend ließen wir mit Billard und Ligretto spielen gemütlich ausklingen.

Gute Nacht in Sofia!

Der nächste Tag verlief dann folgendermaßen: Gut gestärkt durch ein ausführliches Frühstück ging es mit der Free Sofia Tour quer durch die Stadt. Als Nachtisch gab es einen Hot Dog und stundenlanges Beine in Bauch stehen. Denn der Drucker funktionierte nicht als wir unsere Reservierung nach Bukarest tätigen wollten. Der restliche Abend verlief dann etwa wie der gestrige, nur das wir anschließend noch einen Nachtbummel zur Quelle machten um unsere Wasserflaschen aufzufüllen.

Unseren letzten Tag in Bulgarien verbrachten wir mit einem Tagesausflug nach Rila Monastery. Dabei handelt es sich um ein in den Bergen gelegenes Kloster, welches auch als das Jerusalem Bulgariens bezeichnet wird. Es war ein sehr lohnender Ausflug.

Am Abend nahmen wir dann den urigen Moskau-Express nach Bukarest. Das Personal verstand und sprach nur Russisch was wir wiederum nicht beherrschten. So war mal wieder Kommunikation mit Händen und Füßen angesagt. Das klappte sogar richtig gut, denn am Morgen bekamen wir leckeren Chai Tee serviert :).

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